Münchner Altstadt

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Stefinger gratuliert: 2,31 Millionen Euro vom Bund für die Digitalisierung der Münchner Verkehrssysteme

Die Förderbescheide des BMVI haben ein Gesamtvolumen von 18 Millionen Euro. Zu den größten Zuwendungsempfängern gehören die Stadtwerke München GmbH mit einer Fördersumme von 2,31 Millionen Euro. Die Mittel fließen in die Digitalisierung der Fahrgastinformationen in den SWM/MVG-Bussen.

Ich freue mich sehr, dass die Landeshauptstadt München eine so hohe Fördersumme aus dem Topf des Bundesverkehrsministeriums erhält. Mit der Digitalisierung seiner Verkehrssysteme macht München einen weiteren wichtigen Sprung in die Zukunft. Von der Anschaffung echtzeitfähiger Anzeigesysteme für Busse werden die Bürger ganz unmittelbar profitieren.

Die am 31. Januar 2018 veröffentlichte Förderrichtlinie „Digitalisierung kommunaler Verkehrssysteme“ ermöglicht es Städten, Gemeinden und Institutionen, Maßnahmen für eine effiziente und nachhaltige Gestaltung des Verkehrssystems zu initiieren, die für eine Einhaltung der Luftschadstoffgrenzwerte von großer Bedeutung sind. Für die insgesamt drei Förderbekanntmachungen stehen rund 500 Millionen Euro zur Verfügung.

Die Förderung ist Teil des „Sofortprogramms Saubere Luft 2017-2020“, das die Bundesregierung Ende letzten Jahres aufgelegt hat. Gegenstand sind neben Maßnahmen für die Digitalisierung von Verkehrssystemen (500 Millionen Euro) auch solche für die Elektrifizierung des urbanen Verkehrs und die Errichtung von Ladeinfrastruktur (393 Millionen Euro) sowie zur Nachrüstung von Diesel-Bussen im ÖPNV mit Abgasnachbehandlungssystemen (107 Millionen Euro).

Für die städtischen Verkehrsbetriebe ist die Digitalisierung ein enormer Gewinn. Der Einsatz digitaler Technologien und von Echtzeitdaten ermöglicht es, den Stadtverkehr intelligenter zu lenken und damit noch bürgerfreundlicher zu machen. Dadurch lassen sich Staus reduzieren oder gar vermeiden. Das hat spürbare Auswirkungen auf die Luftqualität und damit auch auf die Lebensqualität der Menschen.

 

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