Was hat die Weltklimakonferenz im türkischen Antalya mit unserem Alltag in München zu tun? Eine ganze Menge! Denn es geht um sichere Energieversorgung, starke Unternehmen und die Zukunft unseres Wirtschaftsstandorts. Klimaschutz ist längst auch Wirtschafts- und Sicherheitspolitik. Mit einem Antrag zur COP31 wollen wir deshalb den internationalen Klimaschutz voranbringen und gleichzeitig die Wettbewerbsfähigkeit unserer Wirtschaft stärken.
Klimaschutz stärkt unsere Unabhängigkeit
Die weltpolitischen Krisen zeigen, wie problematisch die Abhängigkeit von fossilen Energieträgern ist. Deshalb setzen wir uns für den Ausbau erneuerbarer Energien und eine stärkere internationale Zusammenarbeit ein. Unsere Partnerländer sollen dabei unterstützt werden, ihre Energieversorgung nachhaltiger und unabhängiger zu gestalten. Das erhöht die Versorgungssicherheit und reduziert geopolitische Abhängigkeiten.
Gleichzeitig wollen wir Lieferketten widerstandsfähiger gestalten und den Zugang zu wichtigen Rohstoffen, etwa seltenen Erden, sichern.
Klimaschutz als Chance für unsere Wirtschaft
Für mich steht fest: Klimaschutz und wirtschaftlicher Erfolg dürfen kein Widerspruch sein. Neue Technologien eröffnen enorme Chancen für Innovation und Wachstum. Allein 2025 wurden weltweit rund 2,2 Billionen US-Dollar in klimafreundliche Energietechnologien investiert – fast doppelt so viel wie in fossile Energieträger.
Davon soll auch unsere Wirtschaft profitieren. Deshalb wollen wir die Weltklimakonferenz nutzen, um unter dem Motto „Clean Tech Made in Germany“ deutsche Technologien international voranzubringen. Ob grüner Wasserstoff oder klimafreundliche Industrieprozesse: Deutsche Unternehmen verfügen über wichtige Kompetenzen.
Entscheidend sind faire Wettbewerbsbedingungen. Deshalb setzen wir uns für eine international wirksame CO₂-Bepreisung ein. Wer in saubere Technologien investiert, darf daraus keinen Wettbewerbsnachteil erfahren.
Konkrete Ziele statt leerer Versprechen
Damit die Weltklimakonferenz erfolgreich wird, braucht es messbare Fortschritte. Deshalb unterstützen wir das Ziel, den weltweiten Elektrifizierungsgrad bis 2035 auf mindestens 35 Prozent zu steigern. Zudem wollen wir den Stromnetzausbau beschleunigen, die Kreislaufwirtschaft stärken und klimaschädliche Methanemissionen reduzieren.
Ein weiterer Schwerpunkt ist der Schutz unserer natürlichen Lebensgrundlagen. Wir setzen uns dafür ein, die weltweite Entwaldung bis 2030 zu stoppen und internationale Waldschutzinitiativen zu stärken. Auch die Anpassung an die gesundheitlichen und wirtschaftlichen Folgen des Klimawandels wollen wir verbessern.
Internationale Verantwortung fair verteilen
Klimaschutz kann nur gelingen, wenn möglichst viele Staaten Verantwortung übernehmen. Deutschland wird weiterhin seinen Beitrag zur internationalen Klimafinanzierung leisten. Gleichzeitig sollen sich große Emittenten wie China und die Golfstaaten künftig stärker beteiligen. Zudem wollen wir mehr privates Kapital für Klimaschutzinvestitionen mobilisieren und den wirtschaftlichen Wandel durch faire Beschäftigungsbedingungen und gezielte Weiterbildungsangebote sozial gerecht gestalten.
Klimaschutz und wirtschaftliche Stärke gehören zusammen
Mit unserem Antrag setzen wir ein klares Zeichen: Wir wollen Klimaschutz, der wirtschaftliche Chancen eröffnet, unsere Unabhängigkeit stärkt und faire Wettbewerbsbedingungen schafft. Denn erfolgreicher Klimaschutz muss nicht nur unserer Umwelt zugutekommen, sondern auch Innovationen fördern, Arbeitsplätze sichern und unseren Wohlstand langfristig stärken.
Den gesamten Antrag zum Nachlesen finden Sie unter diesem Link und die gesamte Bundestagsdebatte finden Sie hier.
Hinweis: In Teilen KI-generierter Text