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Frühstartrente beschlossen: Schon mit sechs Jahren fürs Alter vorsorgen!

Mit der Frühstartrente fördern wir den frühen Vermögensaufbau und stärken die Altersvorsorge unserer Kinder.

Was wäre, wenn unsere Kinder schon in der Grundschule anfangen könnten, für ihre Rente vorzusorgen – und der Staat den Grundstein dafür legt? Genau das machen wir mit der Frühstartrente möglich. An diesem Freitag haben wir im Deutschen Bundestag ein wichtiges Vorhaben der Union beschlossen. Damit schaffen wir neue Chancen für den Vermögensaufbau und stärken die finanzielle Bildung unserer Kinder.

Zehn Euro im Monat – der Staat macht den Anfang

Künftig erhalten Kinder vom sechsten bis zum 18. Lebensjahr monatlich zehn Euro vom Staat, die in ein Altersvorsorgedepot am Kapitalmarkt fließen. Los geht es rückwirkend zum 1. Januar 2026 mit dem Geburtsjahrgang 2020. Ab 2027 kommt jährlich ein weiterer Jahrgang hinzu.

Eltern können für ihre Kinder ein entsprechendes Depot eröffnen und zusätzlich eigenes Geld einzahlen. Bis zu 6.840 Euro jährlich sind an privaten Zuzahlungen möglich.

Auch ohne eigenes Depot geht kein Kind leer aus

Besonders wichtig ist mir, dass die Frühstartrente nicht vom Geldbeutel oder Finanzwissen der Eltern abhängt. Schließen Eltern keinen Vertrag ab, werden die monatlichen zehn Euro trotzdem angelegt – über ein staatliches Sondervermögen, das ab 2028 eingerichtet wird. Das angesparte Kapital kann später in ein individuelles Altersvorsorgedepot übertragen werden. So ermöglichen wir allen anspruchsberechtigten Kindern einen frühen Vermögensaufbau.

Der Zinseszinseffekt: Zeit wird zum größten Vorteil

Wer sein Geld über Jahrzehnte investiert, kann vom Zinseszinseffekt profitieren. Dabei erwirtschaften auch bereits erzielte Gewinne neue Erträge. Trotz möglicher Kursschwankungen bietet ein langer Anlagehorizont gute Chancen für den Vermögensaufbau.

Mit dem 18. Geburtstag endet die staatliche Förderung. Das Geld kann anschließend in ein reguläres, steuerlich gefördertes Altersvorsorgedepot überführt und weiter bespart werden. Die Erträge bleiben bis zur Auszahlungsphase steuerfrei. Eine Auszahlung des geförderten Kapitals ist grundsätzlich erst ab dem 65. Lebensjahr möglich.

Mehr Finanzwissen und Eigenverantwortung

Für mich ist die Frühstartrente mehr als ein zusätzlicher Baustein der Altersvorsorge. Sie vermittelt jungen Menschen frühzeitig, wie langfristiges Sparen funktioniert und welche Chancen und Risiken der Kapitalmarkt bietet. Idealerweise wird dieses Wissen auch im Schulunterricht vermittelt.

Mit der Frühstartrente setzen wir ein wichtiges Wahlversprechen der Union um. Wir stärken die private Vorsorge als Ergänzung zur gesetzlichen Rente und fördern Eigenverantwortung. Wer früh vorsorgt, hat später mehr Möglichkeiten. Mit der Frühstartrente legen wir heute den Grundstein für mehr finanzielle Sicherheit und Wohlstand unserer Kinder und Enkel.

Weitere Informationen zur Frühstartrente finden Sie auf der Webseite der Bundesregierung.