Zukunft der Pflege – Bürgerdialog mit Staatssekretär Karl-Josef Laumann

Heute hatte ich zum Bürgerdialog „Zukunft der Pflege“ mit dem Pflege- und Patientenbeauftragten der Bundesregierung, Staatssekretär Karl-Josef Laumann in das Alten- und Pflegeheim St. Michael der Barmherzigen Schwestern vom hl. Vinzenz von Paul in Berg am Laim geladen.

In seinem Impulsreferat betonte Staatssekretär Laumann, dass sich die Pflegestrukturen in den letzten 25 Jahren deutlich verändert hätten. Alleine in der noch bis 2017 laufenden Legislaturperiode des Deutschen Bundestages wurde bereits mit den Pflegestärkungsgesetzen I und II eine der größten Pflegereformen auf den Weg gebracht, die Leistungssteigerungen und den Ausbau der Unterstützung für Pflegende vorsieht. Dennoch dürfe man die Herausforderungen für die nächsten Jahre jedoch nicht unterschätzen. Aufgrund steigender Anforderungen in der Pflege und der demografischen Entwicklung sei es dringend notwendig den Pflegeberuf attraktiver zu gestalten. Schon heute besteht ein Fachkräftemangel in der Pflegebranche, gleichwohl wird es in Deutschland bis 2030 ca. 3,5 Mio. Pflegebedürftige geben und somit jedes Jahr ein Mehrbedarf an 20.000 zusätzlichen Pflegekräften. Deshalb müsse die Attraktivität der Ausbildung, des Berufsbildes und die Bezahlung verbessert werden.

Da die Veranstaltung als Bürgerdialog konzipiert war, standen die Fragen der Anwesenden im Mittelpunkt. Einen Schwerpunkt nahmen hierbei die Reform der Pflegeausbildung, die neuen Pflegegrade statt –stufen und die neuen Leistungen der Pflegeversicherung ein.