Wohneigentumsförderung für Familien ist wichtiges Signal

Bei unserer Klausurtagung im Kloster Seeon im Chiemgau haben wir eine Erleichterung der Wohneigentumsbildung für Familien beschlossen.

Das ist ein wichtiges Signal für Familien. Gerade für sie erweist es sich oftmals als schwierig, Wohneigentum zu erwerben, vor allem in wachsenden Großstädten wie München und in Zeiten von Wohnungsknappheit und steigender Mietpreise. Eigener Wohnraum ist ein wichtiger Ort des Rückzugs und der Entfaltung sowie der Altersvorsorge. Es ist daher wichtig, dass wir verbesserte Grundlagen dafür schaffen, dass Familien sich den Wunsch vom eigenen Heim erfüllen können.

Dazu schlägt die CSU-Landesgruppe die Einführung eines Baukindergeldes – einen jährlichen Zuschuss pro Kind in Höhe von 1.200 Euro in den ersten zehn Jahren– und die Verbesserung bestehender und die Entwicklung neuer Bürgschaftsprogramm auf Bundes- und Landesebene vor. Außerdem soll es möglich sein, Bundesimmobilien und -flächen, vor allem Konversionsflächen, bevorzugt an Bauvorhaben abzugeben, wenn diese nachweislich dem Ziel dienen, junge Familien anzusiedeln. Darüber hinaus schlägt die CSU-Landesgruppe verschiedene Maßnahmen vor, um die Kosten beim Immobilienerwerb zu senken, darunter die Beseitigung der Defizite bei der Umsetzung der Wohnimmobilienkreditrichtlinie und die Erhöhung der Rechtssicherheit für Kreditnehmer und Banken bei der Kreditwürdigkeitsprüfung.

Gerade hier muss schleunigst Abhilfe geschaffen werden, denn vor allem für junge Familien und Senioren ist es schwieriger geworden, Kredite für Eigenheim oder altersgerechtes Wohnen zu erhalten. Es ist doch absurd, dass es selbst bei durchschnittlichem Einkommen und sehr günstigen Zinssätzen zunehmend schwieriger wird, an eine Immobilienfinanzierung zu gelangen! Ich begrüße daher ausdrücklich, dass die Bundesregierung gesetzgeberisch nachbessern will. Das ist auch für die Landeshauptstadt München von Bedeutung.