Auf Wiedersehen, Pfarrer Kellermann!

45 Jahre wirkte Geistlicher Rat Pfarrer Herbert Kellermann in St. Peter und Paul Trudering und St. Martin Riem als Seelsorger. Nun wurde er mit einem großen Festgottestdienst und Festakt in den wohlverdienten Ruhestand verabschiedet. In diesen Jahren wurde Pfarrer Kellermann zu einer „Institution“ im Münchner Osten, wirkte weit über seine Pfarreigrenzen hinaus und vertrat, wenn es sein musste, auch politische Interessen. Eines seiner Herzensanliegen war die Realisierung eines eigenen Friedhofes, der vor einigen Jahren schließlich in Riem entstehen konnte.

Hans Podiuk, Vorsitzender der CSU-Stadtratsfraktion im Münchner Rathaus, überreichte Kellermann in Vertretung des Münchner Oberbürgermeisters die Medaille „München leuchtet“ in Silber in Anerkennung seiner jahrelangen Verdienste. Ich durfte einen Gruß von Bundeskanzlerin Angela Merkel überbringen, die Kellermann bei Merkels Festzeltauftritt in Trudering im Mai 2013 kennenlernte. Die Bundeskanzlerin dankte Kellermann in einem persönlichen Brief für sein Engagement und wünschte alles Gute auf dem weiteren Lebensweg. Die CSU München-Ost hatte lange überlegt, wie man Kellermann ein „Denkmal“ setzen könnte, und entschied sich letztlich für eine Ruhebank in Sichtweite der Kirche von St. Peter und Paul, auf der ein Schild fortan an Truderings berühmten Pfarrer erinnert. Durch den Einsatz von Stadtrat Sebastian Schall wurde diese pünktlich zwei Tage vor Kellermanns Abschiedsmesse aufgestellt und ziert seither den Platz neben dem Truderinger Kriegerdenkmal.

Mein örtlicher Landtagskollege Markus Blume dankte gemeinsam mit den weiteren Mandatsträgern Friederike und Otto Steinberger sowie Stadträtin Beatrix Burkhardt und meinem Vorgänger im Bundestag Herbert Frankenhauser Kellermann für sein Wirken und die Offenheit, mit der er seine Kirche stets vertreten habe.