Veranstaltung zur Digitalisierung mit Bundesminister Alexander Dobrindt und Anselm Bilgri

Volles Haus bei der BMW Automag GmbH in Trudering: Über 250 Zuhörer sind gekommen, um die Veranstaltung zum Thema „Wirtschaft 4.0 – Deutschland fit für die Zukunft“ mit dem Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Alexander Dobrindt und dem ehemaligen Benediktinerpater, Buchautor und Coach Anselm Bilgri zu verfolgen. Kaum ein Thema bewegt derzeit die Welt so sehr wie die Digitalisierung, die sämtliche Bereiche von Staat, Wirtschaft und Gesellschaft erobert. Im Rahmen einer Podiumsdiskussion diskutierten Bundesverkehrsminister Dobrindt, der ehemalige Pater Bilgri, der Geschäftsführer der Automag GmbH Michael Sommer und ich die zahlreichen mit der digitalen Transformation verbundenen Herausforderungen und zogen eine Bilanz der Digitalisierungspolitik der Bundesregierung. Zentrale Themen waren der Ausbau der digitalen Infrastruktur, das automatisierte und vernetzte Fahren und die Vision für den Straßenverkehr 2030, aber auch ethische Fragen, wie die Auswirkungen der Digitalisierung auf die Arbeitswelt und die Befürchtung mancher, wonach die Fabrik der Zukunft menschenleer sein könnte.

Es freut mich sehr, dass so viele Menschen der Einladung gefolgt sind, denn es zeigt, wie sehr das Thema die Menschen bewegt. Wo auch immer wir hinschauen: Sämtliche Bereiche unseres Lebens, ob Wirtschaft, Wissenschaft, Gesellschaft oder Politik sind vom digitalen Wandel erfasst. Das bietet immense Chancen und erleichtert den Alltag vieler Bürger. Fast jeder von uns verfügt über ein Smartphone oder Tablet, kauft über das Internet, bucht dort seine Reisen oder erledigt dort sogar seine Bankgeschäfte und Behördengänge. Rund um die Uhr, von nahezu überall. Auch die Wirtschaft ist mittlerweile flächendeckend von der Digitalisierung erfasst.

Die Digitalisierung bietet immense Chancen für Staat, Wirtschaft und Gesellschaft – sich ihr zu verschließen wäre fatal, wie Bundesminister Dobrindt betonte: „Die Digitalisierung unserer Lebens- und Wirtschaftsbereiche vollzieht sich in rasender Geschwindigkeit. Deutschland muss einer der Treiber dieser Entwicklung werden, um auch künftig Wohlstand, Wachstum und Wettbewerbsfähigkeit zu sichern“. Der Minister machte deutlich: Mit der Digitalen Agenda 2014-2017, die eine Vielzahl von Umsetzungsmaßnahmen in sieben Handlungsfeldern beinhaltet, befindet sich Deutschland auf einem guten Weg.

Bundesverkehrsminister Dobrindt bekräftigte an dem Abend auch sein Nein zu Fahrverboten für private Dieselautos in Städten: „Es kann nicht angehen, dass private Käufer, die CO2 sparende Dieselfahrzeuge gekauft haben, nun dafür bestraft werden“. Die Bayerische Staatsregierung setzt stattdessen auf einen ganzheitlichen Ansatz, der auch den weiter zunehmenden Verkehr durch Kleintransporter, Lkw, Taxen und Busse und eine deutliche Stärkung des öffentlichen Nahverkehrs sowie den schnelleren Ausbau der Elektromobilität einschließt.