TUM erhält Bundesförderung für Studie zur Behandlung von Depressionen bei alten Patienten: Wichtiger Beitrag für eine bessere Patientenversorgung

Ein weiterer Lichtblick für eine bessere Versorgung älterer Patienten: Das Klinikum rechts der Isar der Technischen Universität München – Klinik und Poliklinik für Psychiatrie und Psychotherapie erhält eine Förderung des Bundes für sein klinisches Studienprojekt „DEPRESSIONOLDAGE – Interventionen zur Behandlung von Depressionen bei alten Patienten“. Das Projekt ist Teil der Fördermaßnahme „Gesundheitsforschung – Klinische Studien mit hoher Relevanz für die Patientenversorgung“ des Bundesministeriums für Bildung und Forschung (BMBF) und hat eine Laufzeit von eineinhalb Jahren. Dafür stellt der Bund rund 150.000 Euro bereit.

Wir brauchen einen fundierten Überblick über den aktuellen Wissensstand, um ältere und hochaltrige Patienten, die an Depressionen leiden, optimal behandeln zu können. Da ältere und hochaltrige Patienten aufgrund verschiedener Erkrankungen bei klinischen Studien häufig nicht berücksichtigt werden, ist es wichtig, neue Ansätze zu verfolgen. Wir müssen mehr über die besonderen Lebensumstände, Bedürfnisse und Versorgungsprioritäten alter Patienten wissen. Ich freue mich daher, dass die Klinik der TUM für ihre Studie eine kräftige Förderung des Bundes erhält“.

Vor dem Hintergrund des demographischen Wandels ist es von besonderer Bedeutung, dass die Wissenschaft die Gruppe der älteren Menschen noch stärker in den Fokus rückt. Voraussetzung für eine erfolgreiche Behandlung altersbedingter Volkskrankheiten sind ausreichend gesicherte Kenntnisse aus der klinischen Forschung. Die vom Bund geförderte Studie wird dazu einen wichtigen Beitrag leisten.