Schutz vor Einbruch staatlich gefördert

Mehr als 150.000 Wohnungseinbrüche gab es im Jahre 2015 – Tendenz steigend. Guter Schutz ist deshalb sinnvoll. Mieter und Eigentümer können für Handwerkerleistungen, die der Prävention dienen, finanzielle Unterstützung erhalten.

Wir lassen die Bürgerinnen und Bürger beim Kampf gegen Wohnungseinbrüche selbstverständlich nicht allein! Über ein Programm der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur staatlichen Förderung für Einbruchsschutz können Handwerkerleistungen finanziert werden, die der Prävention von Einbruchskriminalität dienen. Die Union hatte sich für die staatliche Förderung des Einbruchschutzes immer wieder stark gemacht. Auch die CSU-Landesgruppe hatte bereits auf ihrer Kreuther Klausurtagung Anfang des Jahres 2015 einen Beschluss gefasst, der Bürgerinnen und Bürger vor Einbrüchen besser schützen soll.

40 Prozent der Einbruchsfälle werden im Versuchsstadium abgebrochen. Das zeigt, wie sinnvoll ein guter Schutz von Wohnung und Haus sein kann.Gefördert werden eine ganze Reihe sinnvoller Maßnahmen des Eigenschutzes, insbesondere der Einbau einbruchshemmender Fenster und Türen. Für das Programm „Kriminalprävention durch Einbruchssicherung“ stehen bereits seit 2015 insgesamt 30 Millionen Euro für die nächsten drei Jahre zur Verfügung, 2016 sind es zehn Millionen Euro. Seit dem 1. April dieses Jahres wurde das Förderangebot für Einbruchschutzmaßnahmen weiter verbessert: Mieter und Eigentümer können nun noch flexibler in die Sicherheit der eigenen vier Wände investieren.

Der Kampf gegen Kriminalität ist natürlich nach wie vor zuallererst eine staatliche Aufgabe und wird es mit der CSU auch bleiben. Wichtig ist daher eine ausreichende Präsenz der Polizei vor Ort: Der Bund wird dieses Jahr noch einmal massiv die Zahl der Bundespolizisten erhöhen. Hieran müssen sich zahlreiche Länder ein Beispiel nehmen. Denn sie sind in erster Linie verantwortlich, wenn es um den Schutz der Bürgerinnen und Bürger vor Diebesbanden geht. Aber auch die Bundesländer sind hier gefordert.

Zudem sollen Wohnungseinbrüche künftig mit einer generellen Mindeststrafe von sechs Monaten härter bestraft werden.

Zum Programm der Kfw geht es hier.