Nobelpreisträger Prof. Dr. Stefan Hell zu Gast bei der Arbeitsgruppe für Bildung und Forschung

In der Arbeitsgruppe für Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion hatten wir in dieser Woche einen prominenten Gast: Den Nobelreisträger für Chemie von 2014, Prof. Dr. Stefan Hell, Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für biophysikalische Chemie in Göttingen. Mit dabei waren auch CDU/CSU-Fraktionschef Volker Kauder und Bundesforschungsministerin Johanna Wanka. Hell, ein gebürtiger Deutschrumäne, berichtete über seine Forschungen und diskutierte mit uns Abgeordneten darüber, wie das deutsche Wissenschaftssystem noch attraktiver werden kann. Mich hat sehr beeindruckt, wie leidenschaftlich er seine Ziele verfolgt. Schlug ihm zu Beginn seiner Karriere bei seinen Projekten noch viel Skepsis entgegen, so entwickelte er sich mit viel Fleiß, Risikobereitschaft und Pioniergeist zu einem renommierten Wissenschaftler, dessen Karriere schließlich 2014 mit dem Nobelpreis gekrönt wurde. Er teilt sich den Preis mit zwei US-Forschern. Prof. Dr. Hell erfand die Technik für ein Lichtmikroskop, mit der es möglich wurde, tief ins Innere von Zellen zu schauen und die dort ablaufenden Prozesse in Echtzeit mitverfolgen zu können. Das ermöglicht neue wegweisende Erkenntnisse in der biologischen und medizinischen Forschung, etwa bei der Entwicklung neuer Medikamente. Als Berichterstatter der Unionsfraktion für die außeruniversitären Forschungseinrichtungen sage ich nochmals: Herzlichen Glückwunsch!

Foto: CDU/CSU-Bundestagsfraktion