Münchner Forschungsinstitut beim neuen Förderprogramm „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“ dabei

Es ist das größte Investitionsprogramm seit der Wiedervereinigung: Das neue Förderprogramm „Forschungsfabrik Mikroelektronik Deutschland“, das das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) jüngst gestartet hat. Ziel des mit rund 400 Mio. Euro ausgestatteten Programmes ist es, die in Deutschland vorhandenen Forschungskapazitäten im Bereich der Mikroelektronik zu vernetzen, zu bündeln und auszubauen und damit die Position der europäischen Halbleiter- und Elektronikindustrie im globalen Wettbewerb zu stärken. Davon profitieren wird auch die Fraunhofer-Einrichtung für Mikrosysteme und Festkörper-Technologien (EMFT) in München, die eine Förderung in Höhe von 12,4 Mio. Euro erhalten wird. Insgesamt fließen 59,5 Mio. Euro des Programms an Forschungseinrichtungen im Freistaat Bayern.

Ich freue mich sehr über die Beteiligung des EMFT an diesem bedeutsamen Programm. Das unterstreicht ein weiteres Mal die Bedeutung des Standortes München für Spitzenforschung und Innovation!

In einem ersten Schritt werden insgesamt 13 beteiligte außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, darunter das EMFT, mit hochmodernen Geräten und Anlagen ausgerüstet. In einem zweiten Schritt soll ab 2018 die Mikroelektronikforschung an Hochschulen unterstützt werden, um die Forschungsschwerpunkte der Forschungsfabrik zu ergänzen. Das neue Förderprogramm ist Teil einer großen Förderoffensive des Bundes für die Mikroelektronik, für die bis 2020 Mittel in Höhe von rund 800 Mio. Euro zur Verfügung gestellt werden.

Ob Maschinenbau, Automobilbau oder IT-Entwicklung: Im Zeitalter der Digitalisierung kommt kein Gerät mehr ohne Mikroelektronik aus. Die Mikroelektronik ist daher eine Schlüsseltechnologie und von strategischer Bedeutung für den Industriestandort Deutschland und Europa. Das neue Programm des Bundes, zu dem die Münchner Forscher einen maßgeblichen Beitrag leisten werden, ist ein wichtiger Baustein.