Millionenbeträge für Münchner Hochschulen

Im Rahmen der zweiten Förderrunde des Qualitätspaktes Lehre erhält die Akademie der Bildenden Künste München eine Fördersumme in Höhe von ca. 1,1 Mio. Euro. Über diese gute Nachricht freue ich mich außerordentlich. Ob verbesserte Didaktik und Beratungsangebote oder Einsatz neuer Medien: Durch die Förderung kann die Qualität der Lehre an der traditionsreichen und bedeutenden Kunstakademie weiter ausgebaut werden – die Studierenden werden es danken!

Ziel des Bund-Länderprogramms ist die Verbesserung der Betreuung der Studierenden und der Lehrqualität an Hochschulen. Der Bund stellt zu diesem Zweck zwischen 2011 und 2020 insgesamt rund zwei Mrd. Euro zur Verfügung. Das Geld fließt unter anderem in zusätzliches Lehr-, Betreuungs- und Beratungspersonal. Eine gute Personalausstattung und Qualifizierung und Weiterqualifizierung des Personals sind wichtige Schlüssel für eine qualitativ hochwertige Hochschullehre.

Für die nun gestartete zweite Förderphase (2016 bis Ende 2020) wurden die Anträge von 156 Hochschulen ausgewählt, darunter 71 Universitäten, 61 Fachhochschulen sowie 24 Kunst- und Musikhochschulen. Mit dabei sind neben der Akademie der Bildenden Künste München auch die Ludwig-Maximilians-Universität München (LMU, 23 Mio. Euro), die Technische Universität München (TUM, 15 Mio. Euro) und die Hochschule München (HM, 10 Mio. Euro). Insgesamt erhalten die Münchner Hochschulen im Rahmen der zweiten Förderrunde des Qualitätspaktes Lehre über 49 Mio. Euro.

Das ist ein großartiger Erfolg für den Hochschulstandort München! Der Qualitätspakt Lehre fördert die Umsetzung innovativer Lehrformate und das Eingehen auf individuelle Begabungen und Bedarfe. Moderne Hochschulen benötigen optimale und auf das digitale Zeitalter zugeschnittene Studienbedingungen. Verbesserte Studienbedingungen und verbesserte Lehre erhöhen die Attraktivität der Münchner Hochschullandschaft und sind eine exzellente Investition in die Zukunft.