Investitionen für Forschung und Entwicklung in Deutschland auf Rekordhoch

Gute Nachrichten aus dem Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung: Die Bundesrepublik gehört zu den fünf Ländern, die weltweit am meisten in Forschung und Entwicklung (FuE) investieren, in bedeutsamen Zukunftsfeldern wie Energie und Umwelt sogar zu den Top drei neben Japan und den USA. Die Innovationsausgaben der deutschen Wirtschaft sind kräftig gestiegen und befinden sich einem Rekordhoch. Laut einer aktuellen OECD-Studie liegen die FuE-Ausgaben der deutschen Wirtschaft mit 62,4 Mrd. Euro (2015) weit über dem OECD-Durchschnitt. Das entspricht einem Plus von rund 10 Prozent gegenüber dem Vorjahr und einer Steigerung von über 60 Prozent in den letzten zehn Jahren. Im selben Zeitraum hat der Bund seine FuE-Ausgaben um 66 Prozent von 9 auf 15 Mrd. Euro gesteigert. Dadurch haben Staat und Wirtschaft gemeinsam im Jahre 2015 erstmals das 3-Prozent-Ziel erreicht. Darauf können wir stolz sein! Es gibt aber noch weiteren Anschub-bedarf, beispielsweise beim Mittelstand (KMU). Um diese noch stärker fürs Innovationsgeschehen zu aktivieren, hat das Bundesforschungsministerium im letzten Jahr u.a. das Zehn-Punkte-Programm „Vorfahrt für den Mittelstand“ gestartet. Neulingen soll so ein Einstieg in FuE-Aktivitäten mit einfachen und pragmatischen Förderverfahren erleichtert werden.

Ganz vorne mit dabei in Sachen FuE ist auch München. Die Region um die Landeshauptstadt zählt zu denen mit den höchsten FuE-Aktivitäten. So ist München neben Berlin sowohl bei FuE der Forschungseinrichtungen als auch bei der Hochschulforschung an der Spitze. Außerdem gehört München zu den deutschen Städten mit dem meisten Forschungspersonal.