Starke Forschung und Bildung für Deutschlands Zukunft

Nach intensiven Beratungen hat die AG Bildung und Forschung der CDU/CSU-Bundestagsfraktion in dieser Woche ihr Ideenpapier „Starke Forschung und Bildung für Deutschlands Zukunft“ vorgestellt. Es umfasst ein Bündel konkreter Maßnahmen und Weichenstellungen, um Deutschland durch gute Forschung und Bildung auch künftig weiter zu stärken. Ohne das kann unser Land die vielen Herausforderungen, die sich uns auch künftig stellen werden, nicht schultern. Deutschland als rohstoffarmes Land braucht kluge Köpfe, wenn es in der globalen Wissensgesellschaft weiter eine führende Rolle spielen will. Forschung und Bildung sind die Grundlage für Innovation. Und die Innovationskraft unserer Wirtschaft ist die Voraussetzung für unseren Wohlstand von morgen.

Wie gewährleisten wir gute Bildungswege, die den individuellen Bedürfnissen und Talenten entsprechen? Wie bringen wir unseren starken Forschungs- und Wissenschaftsstandort weiter nach vorne? Wie können wir Volks- und Infektionskrankheiten effektiver bekämpfen? Welche Möglichkeiten gibt es, ältere und pflegebedürftige Menschen besser versorgen zu können? Wie können wir die Chancen der Digitalisierung optimal für unsere Gesellschaft und Wirtschaft nutzen? Was kann man gegen den Klimawandel tun? Wie kann Integration gelingen? Und wie können wir uns wirksamer vor Hackerangriffen schützen? Auf all diese wichtigen Fragen wollen wir Antworten finden. Dazu brauchen wir eine starke Forschung und Bildung!

Die Union hat auf diesen Feldern seit 2005 Einzigartiges geleistet: Der Haushalt des Bildungs- und Forschungsministeriums wurde um über 130% gesteigert! Die Jugendarbeitslosigkeit wurde spürbar gesenkt, der Bildungsstand der Bevölkerung erhöht. Der Ausbildungsmarkt ist so gut wie lange nicht für Bewerber. Unser Land ist einer der attraktivsten und aktivsten Forschungs- und Entwicklungsstandorte weltweit. Diesen Erfolgskurs wollen wir fortführen.

Zukunftsthemen weiter voranbringen!

Auch die von mir betreuten Fachthemen stehen hoch oben auf der Agenda: Die Weiterentwicklung der außeruniversitären Forschungsorganisationen, die Digitalisierung der Wirtschaft, Sicherheitsforschung zum Schutz vor Katastrophen, Unfällen, Kriminalität und Terror, aber auch Schlüsseltechnologien wie Künstliche Intelligenz, Nanotechnologie und 3D-Druck.

… und wofür stehen die anderen Parteien?

Keine andere der im Bundestag vertretenen Parteien hat bisher ein eigenes Konzept vorgelegt und so detailliert aufgezeigt, wie sie Bildung und Forschung in unserem Land weiter voranbringen will. Die SPD und insbesondere die Opposition stehen bisher für Fördermaßnahmen nach dem Gießkannenprinzip, konzeptionslose Gleichmacherei und inhaltsleere Rechtsansprüche. Wir hingegen stehen für: Starke Forschung und Innovation, Exzellenz- und Breitenförderung an Hochschulen, individuelle Bildungschancen und Bildungswege, verlässliche budgetäre Aufwüchse und Innovationsfähigkeit. Und noch etwas ist uns wichtig: Bildung an Schulen und Hochschulen ist Ländersache. Das soll auch so bleiben! Aus gutem Grund zählt Bayern hier bundesweit zur Spitzengruppe. Wer aber wie die SPD ständig versucht, das Föderalismusprinzip auszuhöhlen und nichts Besseres weiß, als vom Bund stetig mehr Geld zu fordern und klare Verantwortlichkeiten scheut, der bringt unser Land keineswegs weiter voran!