Gute Nachricht: Die Pflegestärkungsgesetze zeigen Wirkung

Auf eine gute Pflege kommt es an! In Deutschland gibt es rund 2,7 Mio. Menschen, die pflegebedürftig sind – eine Zahl, die aufgrund der demografischen Entwicklung weiter steigen wird. Um auch in Zukunft den Menschen in diesem Land eine gute Pflege bieten zu können, müssen wir sie daher stetig fortentwickeln. Dabei ist es wichtig, sie an den individuellen Bedürfnissen jedes Einzelnen zu orientieren. Mit den Pflegestärkungsgesetzen, die die Koalition in dieser Legislaturperiode auf den Weg gebracht hat, wollen wir für bessere Leistungen und eine verbesserte Versorgung sorgen. Am 1. Dezember habe ich auf dieser Internetseite bereits einen Überblick über die vereinbarten Maßnahmen gegeben.

Dass die Pflegestärkungsgesetze Wirkung zeigen, belegt der im Bundeskabinett vorgestellte Sechste Pflegebericht. Dieser bietet einen umfangreichen und aktuellen Überblick über die Situation der Pflegeversicherung in Deutschland im Zeitraum 2011 bis 2015 und damit kurz vor Einführung des neuen Pflegebedürftigkeitsbegriffs und des neuen Begutachtungsinstruments.

Mit dem im November vom Deutschen Bundestag verabschiedeten Pflegestärkungsgesetz III haben wir die Weichen dafür gestellt, dass mehr Pflegebedürftige Unterstützung bekommen, etwa indem wir die finanzielle Förderung für notwendige Umbauten massiv aufgestockt haben. Außerdem profitieren Pflegebedürftige insgesamt von höheren finanziellen Leistungen und von besserer Betreuung durch zusätzliche Pflegekräfte. Damit reagieren wir auf die Herausforderungen reagiert, vor die uns die alternde Gesellschaft stellt. Zum 1. Januar 2017 bauen wir die Leistungen für Pflegebedürftige weiter aus. Damit stehen insgesamt fünf Mrd. Euro zusätzlich pro Jahr für die Pflege zur Verfügung. Zudem wird die Beratung vor Ort verbessert. Das hilft Pflegebedürftigen und ihren Familien und verbessert die Situation von Pflegekräften.

Die wichtigsten Ergebnisse des Sechsten Pflegeberichts:

  • Die Zahl der Leistungsempfänger der sozialen Pflegeversicherung ist im Zeitraum von 2011 bis 2015 von 2,3 auf 2,7 Mio. Menschen gestiegen.
  • Die Leistungsausweitungen des Ersten Pflegestärkungsgesetzes kommen bei den Pflegebedürftigen an.
  • Die Nutzer ambulanter Betreuungs- und Entlastungsleistungen sind von 430.000 im Jahr 2013 auf 600.000 im Jahr 2015 angestiegen, d.h. die zusätzliche Betreuung in der häuslichen Pflege kommt an.
  • Menschen mit demenziellen oder psychischen Erkrankungen sowie geistigen Behinderungen erhalten durch das Pflegestärkungsgesetz I seit dem 1. Januar 2015 auch in der sog. „Pflegestufe 0“ Zugang zu allen Leistungen der Pflegeversicherung, die die häusliche Pflege stärken.
  • Die Pflegequalität in der häuslichen Pflege und in stationären Pflegeeinrichtungen hat sich verbessert.
  • Die Zahl der zusätzlichen Betreuungskräfte hat sich im Vergleich zu 2013 um ca. 20.000 Personen erhöht und wird basierend auf den Ausgabensteigerungen für das Jahr 2015 auf rund 48.000 geschätzt.
  • Im Zeitraum 2003 – 2013 hat sich die Zahl der in der Altenpflege Beschäftigten um ca. 40 Prozent erhöht (2003: ca. 712.000, 2013: ca. 1 Mio.).
  • Der Bürokratieabbau kommt an – das ist gut für die Pflegeeinrichtungen, die sich so besser auf ihre eigentlichen Aufgaben konzentrieren können.
  • Die Anträge der Versicherten auf Leistungen werden schneller bearbeitet, im Durchschnitt innerhalb von 16 Tagen.

Das alles kann sich sehen lassen und zeigt: Die Koalition hat viel geleistet, um die Pflege in Deutschland noch besser zu machen. Mehr dazu erfahren Sie auf der Internetseite

www.wir-staerken-die-pflege.de