Exzellenzinitiative – Zwischenstand: LMU und TU München liegen gut im Rennen

Erneut gibt es gute Nachrichten für den Wissenschaftsstandort München: Ein von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und der Gemeinsamen Wissenschaftskonferenz (GWK) eingesetztes Expertengremium hat 88 Projekte für die Endrunde der Exzellenzinitiative ausgewählt. LMU und TU München sind mit fünf gemeinsamen Exzellenzcluster-Projekten im Rennen, die TU München darüber hinaus noch mit einem Einzelprojekt. Nach erneuter Begutachtung wird im Frühjahr 2018 die Exzellenzkommission final über die Gewinner entscheiden. Der Exzellenzkommission gehören insbesondere die zuständigen Minister von Bund und Land an. Insgesamt sind rund 45 bis 50 Exzellenzcluster für die Förderung vorgesehen.

Hintergrund: Die „Exzellenzstrategie von Bund und Ländern“ ist auf unbestimmte Zeit geschlossen worden. Das Gesamtprogramm ist im Jahr 2017 mit 80 Mio. Euro sowie ab 2018 mit jährlich insgesamt 533 Mio. Euro dotiert. Die Mittel sollen vom Bund und den jeweiligen Sitzländern im Verhältnis 75:25 getragen werden. Die DFG und der Wissenschaftsrat führen das wissenschaftsgeleitete Begutachtungs- und Auswahlverfahren durch. Die gemeinsame Förderung in der Exzellenzstrategie umfasst die wissenschaftsbezogenen Aktivitäten der erfolgreichen Universitäten und ihrer Kooperationspartner in Fällen überregionaler Bedeutung in zwei Förderlinien. Unser Ziel: Spitzenforschung fördern und dafür sorgen, dass Deutschland weiter in der internationalen Topliga mitspielen kann.