Erfolg für deutsche Bewerber bei der europäischen Sicherheitsforschung

Die zivile Sicherheitsforschung ist für unsere Gesellschaft von großer Bedeutung. Sie trägt entscheidend dazu bei, uns vor Gefahren wie Naturkatastrophen, Gefahrstoffen, Epidemien und Pandemien, aber auch Terrorangriffen zu schützen. Ich freue mich daher sehr über das gute Abschneiden der deutschen Antragsteller in der jüngsten Auswahlrunde der europäischen Sicherheitsforschung. Im Rahmen des Förderbereichs „Sichere Gesellschaften“ des europäischen Forschungsrahmenprogramms „Horizont 2020“ wurden 2014 drei Aufrufe gestartet: zu den Themen Katastrophenmanagement, Kriminalitäts- und Terrorbekämpfung und Grenzsicherheit. Deutsche Antragsteller sind an 21 der 31 zu fördernden Projekte beteiligt. Insgesamt sollen 27 Projektpartner aus Deutschland in den Genuss von Fördermitteln kommen. Gemäß einer vorläufigen Budgetauswertung erhalten die erfolgreichen deutschen Projektpartner in den genannten Aufrufen eine Gesamtfördersumme von ca. 16,7 Mio. Euro. Dies entspricht ca. 11,6 Prozent der Gesamtfördersumme. Damit rangiert Deutschland hinter Großbritannien auf Rang zwei in Europa.