Diskussion bei Israelitischer Kultusgemeinde München

Welche Themen bewegen unsere jüdischen Mitbürger in München und Deutschland? Darüber habe ich mich gemeinsam mit dem stv. CSU-Generalsekretär Markus Blume und den Münchner Direktkandidaten der CSU für die Bundestagswahl, Stephan Pilsinger und Bernhard Loos, auf Einladung der Präsidentin der Israelitischen Kultusgemeinde München und Oberbayern Charlotte Knobloch ausgetauscht.

Es war mir eine große Freude, mich dem erweiterten Kreis der israelitischen Kultusgemeinde vorstellen zu können, denn mit der Präsidentin verbindet mich schon seit längerem eine gute Zusammenarbeit. Gemeinsam haben wir uns beispielsweise mit tatkräftiger Unterstützung der bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner für die Ausweitung des Programms EXIST Start-up-Germany auf Bayern eingesetzt. Dieses Austauschprogramm verbindet die israelische Start-up-Szene mit der herausragenden Münchner Hochschullandschaft.

Ich bin sehr froh über die guten Beziehungen zwischen Deutschland und Israel und bin dankbar dafür, dass jüdisches Leben ein fester Bestandteil Münchens ist. Im Rahmen des Austauschs mit der Kultusgemeinde haben wir zum einen innenpolitische Themen besprochen, wie die Problematik des Antisemitismus durch rechte, linke und islamische Extremisten oder die BDS-Bewegung, die auch in deutschen Städten versucht, einen wirtschaftlichen Boykott gegen den Staat Israel durchzusetzen. Zum anderen haben wir über außenpolitische Themen wie die besonderen Beziehungen zwischen Deutschland und Israel gesprochen und die Situation Israels in Bezug auf seine Nachbarstaaten.

Dabei habe ich mit meinen CSU-Kollegen ganz deutlich gemacht: Die CSU und eine Bundesregierung mit CSU-Beteiligung steht fest für das Existenzrecht Israels ein und für die Sicherheit unserer jüdischen Mitbürger in ganz Deutschland. In diesem Sinne bin ich gerne auch Ansprechpartner für die jüdischen Mitbürger im Münchner Osten.