Digitalisierung und deutsch-amerikanische Zusammenarbeit: Eindrücke von meiner Informationsreise in die USA

Im Rahmen einer Informationsreise habe ich vor Ostern gemeinsam mit einer Gruppe von Bundestagskollegen der SPD und Grünen die USA besucht. Im Mittelpunkt der Reise standen die Chancen und Risiken der Digitalisierung und die deutsch-amerikanische Zusammenarbeit. Im Rahmen des umfangreichen Programms warteten auf uns 18 Gesprächstermine mit 45 Gesprächspartnern. Darunter waren u.a. Vertreter der US-Regierung im Weißen Haus, der deutschen Diplomatie, des Information Technology Industry Council und von Denkfabriken. Darüber hinaus trafen wir mit Vertretern führender Unternehmen zusammen, etwa von SAP, Hewlett-Packard, CableLabs, eBay, Microsoft und Facebook. Wichtige Themen waren dabei die Innovationspolitik und die Cybersicherheit. Der USA-Besuch gewährte mir und meinen Kollegen interessante Einblicke in die Digitalpolitik der USA und die Geschäftsmodelle der weltweit führenden Internetunternehmen und gab mir damit wichtige Impulse für meine politische Arbeit. Zu den Themen, die mich im Bundestagsausschuss für Bildung und Forschung derzeit besonders beschäftigen, gehören die IT-Sicherheitsforschung und die digitale industrielle Revolution, genannt „Industrie 4.0“. Damit ist die digitale Vernetzung der Industrie- und Geschäftsprozesse gemeint, die rasant voranschreitet und Topthema bei der diesjährigen CeBIT und Hannover Messe war. Die Union wird auf diesem Zukunftsfeld in diesem Jahr weiter wichtige Impulse setzen, um den digitalen Wandel weiter voranzubringen und Deutschland zum Leitmarkt und Leitanbieter für vernetzte Technologien zu machen. Eine wichtige Rolle werden dabei die Sicherung von Datenschutz und -sicherheit, die Mobilisierung des Mittelstandes und die Aus- und Weiterbildung von Fachkräften sein.