Bund finanziert neues Löschfahrzeug für Münchner Feuerwehr

Am 13. April ist es endlich so weit: das lange für München geforderte neue „Löschgruppenfahrzeug Katastrophenschutz“ wird in Bonn beim Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe in Empfang genommen und zur Freiwilligen Feuerwehr Waldperlach überführt, wo es dann stationiert sein wird. Dadurch wird der Katastrophenschutz vor Ort in den Aufgabenbereichen Brandschutz, ABC-Schutz, Sanitätswesen und Betreuung ergänzt und verbessert.

Schon lange habe ich mich für diese Ausweitung des Fuhrparks der Münchner Feuerwehr eingesetzt. Denn gerade in München bestand deutschlandweit die größte prozentuale Lücke beim Soll-Ist-Vergleich der ergänzenden Katastrophenschutzausstattung an Fahrzeugen und sonstigem Gerät. Meiner Auffassung nach war der Bund hier in der Bringschuld. Denn Katastrophenschutz ist auch Aufgabe des Bundes (§ 13 Zivilschutz- und Katastrophenhilfegesetz). Schließlich konnten wir uns mit dieser Thematik im Bundestag befassen und somit diese Sicherheitslücke schließen. Ich freue mich sehr, dass unser Beschluss im Haushaltsausschuss des Deutschen Bundestages, dem ich als stellvertretendes Mitglied angehöre, nun die direkte Auswirkung auf die Ausstattung der Feuerwehr vor Ort zeigt und es damit gelungen ist, diese Sicherheitslücke zu schließen.

 

Foto: Thomas Hain, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Waldperlach, mit Dr. Wolfgang Stefinger, MdB, bei einer Inspektion der Ausstattung und Einsatzgerätschaften vor einem Bestandsfahrzeug.