Astronaut Dr. Alexander Gerst zu Gast im Ausschuss für Bildung und Forschung

Im Rahmen des Fachgesprächs „Die Blue Dot-Mission – Sechs Monate Forschung und Leben im Weltall“ hat der deutsche ESA-Astronaut Dr. Alexander Gerst den Ausschusses für Bildung und Forschung besucht und von seiner spannenden Tätigkeit im Weltraum berichtet. Im Rahmen der ISS-Expeditionen 40 und 41 hatte Dr. Gerst ein halbes Jahr lang im Weltraum verbracht und geforscht. Bei seinen Ausführungen zeigte Dr. Gerst, studierter Geophysiker und Vulkanologe, den Ausschussmitgliedern faszinierende Bilder von unserem blauen Planeten, von Sandstürmen über der Sahara und vom Verlauf von Meeresströmungen in Neuseeland. Bei dem Fachgespräch wurde deutlich: Die Raumfahrt leistet einen bedeutsamen Beitrag für die Wissenschaft. Während ihrer Expedition hatte das Team um Dr. Gerst eine Vielzahl an Experimenten in Physik, Biologie, menschlicher Physiologie, Strahlungsforschung und der Erprobung neuer Technologien durchgeführt. Von diesen Experimenten erhofft sich die Wissenschaft neue Erkenntnisse, etwa für die Krebsforschung oder auch für die Forschung zu klimaresistenten Pflanzen. Raumfahrt ist daher eine wichtige Investition in die Zukunft! Ich kann Dr. Gersts Fazit nur zustimmen: „Aus der Ferne gesehen ist unser Planet nur ein blauer Punkt, ein zerbrechliches Raumschiff für die Menschheit. Wir müssen das Universum verstehen, in dem wir leben, um unseren Heimatplaneten zu schützen.“

 

Foto v.l.n.r.: Astronaut Dr. Alexander Gerst mit den Bundestagsabgeordneten Dr. Wolfgang Stefinger, Sven Volmering, Katrin Albsteiger und Xaver Jung.