2,1 Millionen Euro für Münchner Verbundprojekt zur Gesundheitsforschung: Dr. Wolfgang Stefinger bei Förderbescheidübergabe

Gestern habe ich mit meinem CSU-Landesgruppenkollegen Stefan Müller, Parlamentarischer Staatssekretär im BMBF, die Technische Universität München (TUM) besucht. Dort haben drei Nachwuchsforscher der TUM, des Helmholtz Zentrums München (HZM) und der Ludwig-Maximilians-Universität (LMU) aus den Händen von Staatssekretär Müller die Förderurkunden für ihr Projekt „mitOmics“ erhalten. Im Beisein des Präsidenten der TUM, Prof. Dr. Wolfgang A. Herrmann, stellten die zwei anwesenden Projektleiter Dr. Tobias Haack (TUM) und Dr. Julien Gagneur (LMU) ihr innovatives und vom BMBF mit 2,1 Mio. Euro unterstütztes Gemeinschaftsprojekt vor.

Ziel des Vorhabens ist es, die molekularen Ursachen von seltenen angeborenen Erkrankungen in Mitochondrien – den Kraftwerken der Zellen – zu entschlüsseln und deren Diagnose zu verbessern. Mit den derzeit gängigen Untersuchungsverfahren ist dies nur bedingt möglich. Das Forschungsprojekt „mitOmics“ verfolgt hierfür einen neuartigen systemmedizinischen Ansatz. Ziel ist es dabei auch, neue Therapiemöglichkeiten zu finden. Dazu wird Fachwissen aus den Disziplinen Medizin, Molekularbiologie und angewandter Mathematik kombiniert. Mit der Förderung möchte das BMBF gezielt den wissenschaftlichen Nachwuchs in der Systemmedizin fördern und diesen Forschungszweig noch stärker in Deutschland etablieren. Das Projekt hat eine Laufzeit vom 1. November 2014 bis zum 31. Oktober 2017.

Die hochdotierte Bundesförderung zeigt ein weiteres Mal: Münchens Forschungslandschaft ist ganz vorne mit dabei, wenn es um Innovationen und Spitzenforschung geht!

Foto: Uli Benz / TU München©